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Der Fahrgastbeirat, was ist das?

Der Fahrgastbeirat ist ein ehrenamtliches Gremium, welches die Interessen der Fahrgäste gegenüber dem Verkehrsverbund Bremen – Niedersachsen (VBN), den Gebietskörperschaften (Städte und Landkreise) und den Aufgabenträgern vertritt. Seit 1997 setzen wir uns bereits für einen kundenorientierten, leistungsgerechten und bezahlbaren ÖPNV ein. Diesen sehen wir dabei nicht als Mittel zum Zweck an, sondern als ein großes Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel, durch Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit möglichst viele Kunden zu erreichen und zu überzeugen.

Der Dialog mit den Fahrgästen mit den Erwartungen, Wünschen, Anregungen und Kritik ist uns dabei sehr wichtig.

Als Fahrgäste sind wir selbst täglich im VBN – Land unterwegs und wissen, dass das Optimum noch nicht erreicht ist.

Der Fahrgastbeirat wird dabei durch die VBN und ZVBN getragen. Sechs Mal im Jahr treffen wir uns bei ZVBN in Bremen, um über die Problem, aber auch die Fortschritte zu sprechen und weitere Ziele anzuvisieren. Die Mitglieder, die im Fahrgastbeirat aktiv sind, üben diese Tätigkeit entweder als Vertreter eines Landkreises oder einer kreisfreien Großstadt im Verkehrsverbund (Rotenburg, Osterholz-Scharmbeck, Verden, Delmenhorst, Bremen, Ammerland, Oldenburg, Wesermarsch, Cuxhaven, Oldenburg, Bremerhaven, Diepholz und Nienburg) als Vertreter einer Organisation (VCD, BUND, Pro Bahn, ADFC, Seniorenvertretung, Sozialverband und Universität) oder als Vertreter einer gesellschaftlichen Gruppe (Senioren und Schüler & Jugend) aus. Aber auch (ständige) Gäste sind bei uns jederzeit willkommen. Die Amtszeit für die Mitglieder des Fahrgastbeirates beträgt drei Jahre.

Bis Ende 2013 bestand unser Konzept aus insgesamt fünf Arbeitsgruppen: AG Fahrplan, AG LNVG 2013+, AG Öffentlichkeitsarbeit, AG Tarife und AG Qualität. Da wir im Jahr 2013 jedoch feststellen mussten, dass die Arbeitsgruppen nicht mehr die Basis für ein erfolgreiches Arbeiten liefern konnten, hatten wir uns für eine Neukonzeptionierung entschlossen. 

Auf einer Tagung im Sommer 2013 wurden sowohl das Arbeitsgruppen- als auch das Sitzungsmodell überdacht und den heutigen Standards angepasst. Herausgekommen ist dabei folgendes Modell:

Durch dieses Modell werden einerseits die Arbeitsgruppen zielgerichteter und effizienter, da auf die Probleme konkret eingegangen werden kann (Themenbereiche kleiner) und sich die Mitglieder und auswertigen Vertreter mit entsprechendem Wissen bzw. Interesse an den einzelnen Projekte beteiligen. 

Weiterhin werden sich aber auch schneller, da die Projekte unmittelbar einberufen werden können. 

So werden die oftmals überfüllten Sitzungen im Plenum entlastet, indem sie auf das wichtigste beschränkt und somit konkretisiert werden.

Noch während der Überarbeitung der Internetseite ist uns dann die Idee gekommen, dass zusätzlich zum ausgearbeiteten Konzept ein Pressesprecher von wichtiger Bedeutung ist. In der der Vergangenheit ist es oft geschehen, dass wir erst spät reagieren, wenn die Themen bereits „in aller Munde“ sind. 

Der Pressesprecher soll so auch Teil unseres neuen Leitspruchs sein:

„Interagieren statt Reagieren!“